Process Mining ist seit einigen Jahren DER große Trend in der Datenanalytik. Die automatisierte Visualisierung der Geschäftsprozesse zeigt, wo Bottlenecks und Prozessvarianten auftreten. Typische Einsatzszenarien sind Einkaufs-, Vertriebs-, Produktions-, Finanz- und Logistik-Prozesse. Schwachstellen und Optimierungspotenziale in End-to-end- oder Teilprozessen können systemübergreifend aufgezeigt und entsprechende Maßnahmen ergriffen werden. Eine sehr naheliegende Motivation, Process Mining einzusetzen, wurde bisher hingegen kaum explizit thematisiert: Digitalisierung messbar machen. Erfahren Sie 5 Gründe, die dafür sprechen, dass Unternehmen Process Mining als begleitendes Werkzeug zum Messen von Digitalisierungsprojekten und -maßnahmen auf dem Schirm haben sollten.

Dass Process Mining noch kein Standard-Werkzeug zum Begleiten von Digitalisierungsprojekten geworden ist, ist fast verwunderlich. Denn sehr deutlich wird von Digitalisierungsexperten betont, wie wichtig es sei, den Fortschritt von Digitalisierungsprojekten frühzeitig messbar zu machen. Bekannt ist ebenfalls, dass herkömmliche Kennzahlensysteme von Controllern hierfür nicht geeignet sind. Grund genug, sich der Frage zu widmen, ob Process Mining eine neue Königsdisziplin bevorsteht, die erst noch in das Bewusstseit von Digitalisierungsmanagern und -verantwortlichen gelangen muss: Impact Controlling, d. h. die Wirkungskontrolle von Digitalisierungsmaßnahmen. 

Impact Controlling mit Process Mining | 5 Gründe

Die meisten Unternehmen digitalisieren, aber die wenigsten wissen, wie gut sie dabei vorankommen

Wertschöpfung erfolgt in Unternehmensprozessen. Die Effizienz der zentralen Kernprozesse ist Voraussetzung dafür, im Markt erfolgreich zu sein. Die Digitalisierung rund um diese Prozesse ist ein heikles Unterfangen für Unternehmen. Signifikante Summen werden investiert. Das tatsächliche Ergebnis ist ggf. erst spät sichtbar. Der Fortschritt im Projekt selbst ist oft unklar. Anhand von Prozess-Leistungskennzahlen kann ein prozessorientiertes Impact Controlling bereits früh in Digitalisierungsprojekten zur Wirkungskontrolle verhelfen. Process-Mining-Lösungen spucken neben der Visualisierung der Prozessabläufe genau solche Kennzahlen automatisiert aus.

Die Digitale Transformation von Unternehmen scheitert zumeist an fehlendem Fokus, Intransparenz oder übertriebener Nabelschau

Mit der Technologie Process Mining kann vollständige Transparenz über digital ablaufende Prozesse geschaffen werden - und zwar automatisiert und objektiv. Prozessbezogene Leistungskennzahlen geben Aufschluss über die Effizienz von Prozessen. Durch sinnvolle Vergleiche können Fortschritte messbar gemacht werden. Beispielsweise könnten in einem Projekt mit stufenweiser Digitalisierung zwei Vertriebsorganisationen (ohne neuste Software vs. mit neuster Software) gebenchmarkt und somit der neue Software-Einsatz beurteilt werden.

Für die Steuerung des digitalen Fortschritts greifen klassische Controlling-Methoden zu kurz

Klassische Controlling-Methoden beruhen überwiegend auf monetären Kennzahlen, nicht aber auf Kennzahlen, die in den frühen Phasen von Digitalisierungsprojekten relevant sind (wie Durchlaufzeiten und Automatisierungsraten). Außerdem bereitet die zeitverzögerte Wirkung klassischen Methoden Probleme. Nach der Anschaffung neuer Hard- oder Software müssen oftmals auch die Prozesse erst noch angepasst werden und es benötigt Zeit, bis die gewünschten Effekte eintreten und die Investition ihren vollen Nutzen entfalten kann. Die tatsächlich relevanten Leistungskennzahlen (Process Performance Indicators [PPIs])  für das Impact Controlling können hingegen mit Process Mining erhoben und beobachtet werden. 

Es herrscht Unsicherheit über den Erfolg der Investition

Unsicherheit bremst - Menschen und in Folge Unternehmen. Durch ein kontinuierliches Impact & Process Performance Management mittels einer Process-Mining-Lösung können Fortschritte transparent gemacht und Unsicherheiten beseitigt werden.

Zwei Process Performance Indicators (PPIs), die Sie kennen sollten

Durchlaufzeiten und Automatisierungsraten sind zwei zentrale Leistungskennzahlen zum Bewerten des Fortschritts von Digitalisierungsmaßnahmen. 

PPIs Digitalisierung
Zwei zentrale PPIs für Digitalisierungprojekte

Je nach Fachbereich kommen zusätzliche PPIs hinzu, die Aufschluss über Wertschöpfung und Verbesserung geben. Infografiken mit den relevanten PPIS für verschiedene Fachbereiche sowie Grundlagenwissen zur Technologie Process Mining, dem Ansatz Process Performance Management und jede Menge weitere hilfreiche Informationen finden Sie im Insider-Fachportal ProcessMining BlackBox. Die Registrierung ist kostenfrei.

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